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Make-up-Profi warnt: Auf diese Gesichtsstellen gehört fast kein Make-up

Make-up-Profi warnt: Auf diese Gesichtsstellen gehört fast kein Make-up

Viele Menschen schwören auf Flüssig-Foundation als Beauty-Wundermittel. Doch oft hält der Effekt nicht lange an, und die Haut sieht später sogar noch unebener aus. Ein Make-up-Profi verrät, warum die klassische Foundation-Routine oft scheitert und auf welche Gesichtszonen man besser verzichten sollte.

„Weniger ist manchmal mehr, wenn es um Foundation geht”, erklärt Visagistin Lara Hoffmann. „Viele Frauen tragen zu viel Make-up auf die T-Zone auf, also Stirn, Nase und Kinn. Das überfördert diese Zonen jedoch schnell und lässt die Haut künstlich wirken.”

Die Zone, die schnell überfordert: Stirn, Nase und Kinn

Die T-Zone produziert im Vergleich zu den Wangen deutlich mehr Talg. „Wenn man diese Bereiche dann auch noch mit einer dicken Foundation überdeckt, wird die Haut dort schnell glänzig und unangenehm”, so Lara Hoffmann. Stattdessen empfiehlt sie, die Wangen großzügig mit Foundation einzudecken, auf der T-Zone aber nur einen leichten Hauch aufzutragen.

„Das sorgt für einen ebenmäßigeren und natürlicheren Look. Außerdem hält das Make-up so viel länger”, erklärt die Visagistin. Zudem sei es wichtig, die Haut vor der Anwendung gründlich zu pflegen und zu mattieren, damit die Foundation besser hafte.

Pickel, Rötungen oder Flecken lassen sich mit einem leichten Abdeckstift oder Concealer gezielt kaschieren, ohne die ganze Fläche zu überschminken.

Wie man die Methode an den eigenen Hauttyp anpasst

Natürlich muss jeder Hauttyp individuell betrachtet werden. „Wer eine sehr trockene Haut hat, kann ruhig etwas mehr Foundation auf der T-Zone auftragen”, so Lara Hoffmann. „Für Mischhaut ist die Regel mit den Wangen und der T-Zone ideal.” Bei fettiger Haut sollte man die T-Zone sogar komplett aussparen und nur an den Wangen Foundation verwenden.

„Der entscheidende Punkt ist, dass man die Methode an den eigenen Hauttyp anpasst. Dann sieht das Ergebnis natürlich und ebenmäßig aus”, betont die Visagistin.

Viele Frauen machen auch den Fehler, die Foundation direkt auf die Haut aufzutragen. „Das führt dazu, dass sie schnell verrutscht und ungleichmäßig wird. Besser ist es, zuerst einen Primer oder ein Feuchtigkeitsserum aufzutragen und darauf dann die Foundation anzuwenden.”

Was tun bei Pickeln, Rötungen oder Flecken?

Pickel, Rosacea oder andere Hautunreinheiten lassen sich mit einem gezielten Abdeckstift oder Concealer kaschieren, ohne die ganze Fläche zu überschminken. „Wer die Stelle nur leicht abdeckt, erzielt einen natürlicheren Effekt”, rät Lara Hoffmann.

Auch große Poren oder Rötungen können so diskret kaschiert werden, ohne dass das Gesicht wie eine Maske wirkt. „Der Schlüssel ist, immer nur so viel Make-up wie nötig aufzutragen”, betont die Visagistin.

Letztlich gehe es darum, die individuelle Schönheit zu betonen, ohne die Haut zu überladen. „Mit der richtigen Technik kann man Makel unauffällig kaschieren und trotzdem ein frisches, natürliches Aussehen erzielen.”

Fehler, die viele bei Foundation machen

Neben dem zu viel an Foundation auf der T-Zone gibt es noch andere Fehlerquellen. „Viele Frauen tragen die Foundation direkt auf die Haut auf”, erklärt Lara Hoffmann. „Das führt dazu, dass sie schnell verrutscht und ungleichmäßig wird.”

Besser sei es, zuerst einen Primer oder ein Feuchtigkeitsserum aufzutragen und darauf dann die Foundation anzuwenden. „So haftet sie besser und sieht auch länger frisch aus”, so die Visagistin.

Auch die Farbauswahl sei entscheidend. „Viele greifen zu einer Foundation, die nicht zu ihrem Hautton passt. Das lässt das Gesicht dann schnell unnatürlich wirken.”

Was hinter Talg, Glanz und „Rutschen” wirklich steckt

Warum manche Frauen nach ein paar Stunden einen unangenehmen Glanz auf der Haut bekommen und die Foundation zu „rutschen” beginnt, hat laut Lara Hoffmann verschiedene Gründe.

„Oft ist es ein Zusammenspiel aus zu viel Talg in der T-Zone, zu trockener Haut in den Wangenpartien und einer Foundation, die nicht optimal auf den individuellen Hauttyp abgestimmt ist”, erklärt die Visagistin.

Um das zu vermeiden, sei es wichtig, die Haut vor dem Make-up-Auftragen gründlich vorzubereiten. „Eine mattierenden Primer hilft, den Talg zu reduzieren. Und ein feuchtigkeitsspendender Moisturizer sorgt dafür, dass die Foundation auf den Wangen länger hält.”

Praxis-Beispiel für den Alltag

Lara Hoffmann zeigt ein Praxis-Beispiel, wie man die Methode im Alltag umsetzen kann: „Ich trage zuerst einen mattierenden Primer auf Stirn, Nase und Kinn auf. Dann verteile ich eine leichte, aber gut deckende Foundation großzügig auf den Wangen.”

An den Zonen mit mehr Talg, also Stirn, Nase und Kinn, komme nur ein ganz dünner Hauch Foundation zum Einsatz. „So sieht es natürlich aus und die Foundation hält auch über den Tag hinweg besser.”

Abschließend wird der Teint noch leicht gepudert, damit er den ganzen Tag frisch bleibt. „Mit der richtigen Technik kann man Makel unauffällig kaschieren und trotzdem ein natürliches Aussehen erzielen”, betont die Visagistin.

Regel für die Foundation-Anwendung Erklärung
Wangen großzügig eindecken Die Wangen haben weniger Talgproduktion und benötigen daher mehr Foundation für einen ebenmäßigen Teint.
T-Zone nur leicht abdecken Die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) produziert mehr Talg, daher reicht hier ein leichter Hauch Foundation.
Haut vorher pflegen und mattieren Eine gut vorbereitete Haut mit Primer und Feuchtigkeitspflege lässt die Foundation besser haften.

“Weniger ist manchmal mehr, wenn es um Foundation geht. Viele Frauen tragen zu viel Make-up auf die T-Zone auf, also Stirn, Nase und Kinn. Das überfördert diese Zonen jedoch schnell und lässt die Haut künstlich wirken.”

Lara Hoffmann, Make-up-Profi

Viele Menschen schwören auf Flüssig-Foundation als Beauty-Wundermittel. Doch oft hält der Effekt nicht lange an, und die Haut sieht später sogar noch unebener aus.

“Wer eine sehr trockene Haut hat, kann ruhig etwas mehr Foundation auf der T-Zone auftragen. Für Mischhaut ist die Regel mit den Wangen und der T-Zone ideal. Bei fettiger Haut sollte man die T-Zone sogar komplett aussparen und nur an den Wangen Foundation verwenden.”

Lara Hoffmann, Make-up-Profi

Letztlich gehe es darum, die individuelle Schönheit zu betonen, ohne die Haut zu überladen. „Mit der richtigen Technik kann man Makel unauffällig kaschieren und trotzdem ein frisches, natürliches Aussehen erzielen”, betont Lara Hoffmann.

Wie lange hält die Foundation?

Die Haltbarkeit der Foundation hängt vom Hauttyp, der Vorbereitung und der richtigen Anwendungstechnik ab. Mit der empfohlenen Methode – großzügig auf den Wangen, nur leicht auf der T-Zone – kann die Foundation bis zu 8 Stunden lang frisch aussehen.

Muss man die Foundation unbedingt mit einem Schwämmchen auftragen?

Nein, das muss nicht sein. Die Foundation lässt sich auch gut mit den Fingerspitzen oder einem Make-up-Pinsel auftragen. Wichtig ist, dass die Haut vorher gut vorbereitet ist und die Foundation gleichmäßig verteilt wird.

Welcher Hauttyp benötigt am wenigsten Foundation?

Bei trockener Haut kann etwas mehr Foundation verwendet werden, da die Haut mehr Feuchtigkeit und Deckkraft benötigt. Mischhaut und fettige Haut kommen in der Regel mit einem leichten Hauch auf der T-Zone und etwas mehr auf den Wangen am besten zurecht.

Wie lange hält der mattierte Teint?

Mit der richtigen Vorbereitung und Technik kann der mattierte Teint den ganzen Tag über frisch aussehen. Ein abschließendes leichtes Pudern hilft zusätzlich, den Glanz zu reduzieren.

Sollte man die Foundation immer auf den ganzen Gesichtsbereich auftragen?

Nein, das ist nicht nötig. Pickel, Rötungen oder Pigmentflecken lassen sich gezielt mit einem Abdeckstift kaschieren, ohne die ganze Fläche zu überschminken. So sieht das Ergebnis natürlicher aus.

Wie erkennt man den richtigen Farbton?

Der Farbton der Foundation sollte möglichst exakt zum natürlichen Hautton passen. Am besten testet man mehrere Varianten direkt auf der Haut, um den perfekten Ton zu finden.

Reicht ein leichter Concealer nicht aus?

Für einen ebenmäßigen Teint ist eine leicht deckende Foundation in der Regel besser geeignet als nur ein Concealer. Dieser eignet sich eher für die gezielte Abdeckung von Unregelmäßigkeiten.

Muss man die Foundation auch auf den Hals auftragen?

Ja, das empfiehlt sich, damit ein natürlicher Übergang entsteht und keine Farbunterschiede zwischen Gesicht und Hals entstehen.